Jann Bangerter (27)Lyss

– Lösungsorientiert, wahrheitsgetreu und mutig in eine goldgrüne Zukunft –

 

Über mich

Name: Jann Bangerter

Jahrgang: 1992

Wohnort: Lyss

Beruf: Medizinstudent, Unternehmer

Das in meinen Augen wichtigste politische Thema ist der Erhalt unseres Lebensraums. Dafür will ich mich in der Politik engagieren. Darüber hinaus gehören Klima, Fortschritt, Freiheit und Eigenverantwortung zu meinen Kernthemen.

Für eine grünliberale Zukunft wünsche ich mir eine grüne und auf gemeinsame Nutzung ausgelegte Wirtschaft, in der wir weniger arbeiten, weil wir es verstehen die wertbringenden Aktivitäten zu verbessern und den Fortschritt nicht in unnötige Dokumentation und Controlling Aktivitäten zu verschwenden. Ausserdem eine familienfreundliche und freie Gesellschaft, in der Regulationen in Form von allgemein gültigen Gesetzten formuliert werden (z.B. einfache Steuergesetze) und nicht bis ins letzte Detail geregelt werden. Ein starkes internationales Engagement der Schweiz in den Bereichen Umwelt und Forschung.

Smartspider Nationalratswahlen 2019

Fragen und Antworten mit Jann Bangerter

Q: Was würdest du als Nationalrat verändern?

A: Die Umwelt ist das entscheidende Thema und ich möchte das die Schweiz versucht, aus dem Fokus auf das eigene Land heraus zu kommen und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein Maximum für die Umwelt zu erreichen ( z.B. Investitionen in nachhaltig genutzten Regenwald).

Eine nicht abschliessende Auflistung von Ideen, für die ich mich einsetzen möchte:

– Gleichberechtigung: Männer-Nachteile ausgleichen (Witwerrenten, Kindersorgerecht, Militärdienst für alle); Möglichkeiten der Kinderbetreuung ausbauen, um Chancengleichheit zu gewährleisten

– Altersvorsorge: Stufenweiser Pensumabbau innerhalb von drei Jahren (ab 65 bis 68 sinkt das Arbeitspensum von 100% auf 0% kontinuierlich)

– Elektronische Beteiligungsmöglichkeiten: Junge an die Urne und in die Gremien

– Effektiver Altruismus: Unser Asylgeld nicht ausschliesslich in der Schweiz investieren, da wir in anderen Ländern mit dem gleichen Geld mehr erreichen können; Schnellere Asylverfahren max. 6 Monate (psychische Belastung für Asylsuchende)

– Nachhaltige Forschung: In Forschungszweige wie etwa die Volksgesundheit (z.B die Effekte des Fastens auf chronische Krankheiten) welche keine wirtschaftlichen Anreize mit sich bringen, jedoch grosse Effekte für Wohlbefinden und Kosten der Krankenkassen haben, investieren.

– Wirtschaft: Gegen Regulationsdschungel (Grundsätzliche Regeln definieren, an die es sich zu halten gilt)

– Justiz: Legalisierung von Drogen: Bringt Kontrolle und Eigenverantwortung

– Landwirtschaft: Tierhaltungstandards neu definieren; Pestizide und Überbeanspruchung der Böden reduzieren

– Aussenpolitisch: Mehrere Nachbarregionen haben in der Vergangenheit den Beitritt zur Schweiz thematisiert (z.B. Südtirol, Lombardei; Baden Württemberg, Elsass), dies ist eine Chance und ein Risiko für die Schweiz ich möchte als Erstes Machbarkeitsstudien und eine Volksbefragung lancieren

Q: Was sind aus deiner Sicht die 3 grössten Herausforderungen für die Schweiz?

A: Die Umwandlung in einen klimaneutralen Lebens- und Wirtschaftsstandort Konkurrenzfähigkeit in der sich digitalisierenden und automatisierenden Weltwirtschaft; Finden eines neuen Gemeinschaftssinns im heutigen multikulturellen Umfeld

Q: Was stört dich in unserer Gesellschaft?

A: Wir schauen oft weg, wenn etwas nicht so ist wie es sein sollte und glauben blauäugig, dass in unserer schönen Schweiz alles so läuft, wie es sollte. Wir sind oft sehr distanziert und jeder schaut auf seinen eigenen Garten und nicht über den Zaun hinaus.

Q: Welche Themen werden von der Politik vernachlässigt?

A: Der Aspekt, dass wir nur eine Umwelt haben und dieses Gut international ist. Viele Arbeitsstunden werden für Controlling, Prozessmanagement und Dokumentation verbracht, dies sind nicht direkt wertschöpfende Aktivitäten. Diese administrativen Aufgaben werden übermässig in den Arbeitstag eingebaut, was einen guten Teil des Effizienzgewinns wieder aufhebt.

Q: Was gefällt dir am Kanton Bern?

A: Die gelassene und überlegte Verhaltensweise, die schönen Landschaften, die Aare, die Bernerinnen und Berner

Q: Was gefällt dir nicht am Kanton Bern?

A: Die Einstellung vieler Berner das Mittelmass als Anspruch an sich zu haben, der fehlende Anspruch die Führung zu übernehmen und Vorreiter zu sein, die Inkompetenz vieler Berner Verwaltungseinheiten (aus persönlichen Erfahrungen sind dies: Steuerverwaltung, Betreibungsamt, JGK und weitere)

Q: Was gefällt dir an der Schweiz?

A: Freiheit, Föderalismus, Landschaft, Ordnung und Sauberkeit, die Grundeinstellung des Miteinanders

Q: Was gefällt dir nicht an der Schweiz?

A: Das relativ oft keine klare Meinung vorhanden ist und man “Jain” als Antwort auf Anfragen erhält

Q: Deine Hobbies?

A: Sport (Crossfit, Langlauf, Bergsport), Abenteuer (Fallschirmspringen, Tauchen, Reisen), Neues lernen und entdecken

Q: In welchen Vereinen bist du aktiv dabei?

A: Rhetorikclub Bern, Offiziersgesellschaft Biel-Seeland (bei beiden im Vorstand)

Q: Wo siehst du dich in 5 Jahren?

A: Am Operationstisch als Chirurg, als Abenteurer und Weltenentdecker. Danach als Oberarzt der plastischen Chirurgie (nicht verwechseln mit Schönheitschirurgie), als Nationalrat und Familienvater

Q: Auf was bist du besonders stolz in deinem Leben?

A: Das Bestehen der fliegerischen Abklärung Sphair mit Empfehlung zum Militärpiloten

Q: Was steht auf deiner Bucketlist?

A: Einmal mit einem Flugzeug aus dem 2 Weltkrieg fliegen (Me 109 oder Spitfire)

Q: Dein Lebensmotto?

A: Memento mori – erinnere dich deiner Sterblichkeit

Q: Der beste Ratschlag, den du je bekamst?

A: Es gibt nichts zu verlieren im Leben, nur zu gewinnen, zu geben und zu lieben

Q: Eine historische Figur, welche dich beeindruckt?

A: Marcus Aurelius (römischer Kaiser und Philosoph)

Q: Dein tollstes Erlebnis?

A: Die Tage, in denen ich meine Mitstudentin auf einer Reise in die Philippinen kennen lernte und sie zu meiner Freundin wurde

Q: Deine Lieblingsmannschaft?

A: Schweizer Eishockey Nationalmannschaft

Q: Dein Lieblingsfilm?

A: Batman the dark knight, Herr der Ringe die Rückkehr des Königs, Königreich der Himmel, Pearl Harbour

Q: Dein Lieblingsgetränk

A: Schweizer Alpenkräuter Tee, Grüntee

Mehr über mich

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